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Kurze Geschichte
Die Botschaft des Evangeliums wurde den Italienern dieses
Ortes zum 1. Mal im Frühling 1983 verkündigt. Dies,
durch einen Italiener evangelischen Glaubens, der sich mit
einer Schweizerin verheiratet hatte.
Des Heimweh nach der geliebten Heimat und das Bedürfnis,
die Empfindungen des Glaubens in seiner eigenen Muttersprache
auszudrücken, trugen dazu bei, die Treffen zum Studium
der Bibel und zum Gesang, welche in der Stube stattfanden,
"öffentlich" werden zu lassen.
Bald darauf, aus dem Bedürfnis von einigen gläubigen
Eltern heraus, welche sich wünschten, ihre Kinder unter
der Leitung eines Erwachsenen zu sehen, welcher den Herrn
liebt, begann das, was damals unter dem Namen "Jugendgruppe
Pfäffikon" bekannt war. Da es keine einzige
evangelische Italienische Gemeinde gab im ganzen Zürcher
Oberland, brauchte es nicht viel um zu kapieren, dass wir
ein "Zeugnis" eröffnen mussten, welches ein
Bezugspunkt sein würde für alle jene, welche den
Herrn ehrlich suchten, um Ihm zu dienen und Ihn anzubeten.
Die Aktivitäten der Gemeinde beinhaltete von Anfang an
das Verteilen eines Abreisskalenders mit kurzer biblischer
Botschaft an alle Italiener oder ItalienischSprechenden
in Pfäffikon und darüber hinaus, die dies wünschten.
Die Evangelisationen in Zelten oder gossen Säälen
"beschäftigen" uns bis heute im italienischen
Teil (Uebersetzung, Seelsorge). Unsere Taufen am See sind
immer ein Punkt zum Nachdenken gewesen, für die vielen
Fussgänger; auch dann, wenn sie wohlerzogen so taten,
als würden sie uns nicht wahrnehmen... Ebenso am See
haben wir seit einigen Jahren einen SommerGottesdienst
zusammen mit weiteren Freikirchen, mit denen wir etliche geistliche
Aktivitäten teilen.
Von einer gewissen Bedeutung ist sicher das, wie die Schweizer
Geschwister unsere "Ansiedlung" in ihrer Zone akzeptiert
haben. Tatsächlich lassen sie (die etwa 40 Kirchen im
ganzen Zürcher Oberland repräsentieren) uns wirklich
wie zu Hause fühlen, indem sie uns teilhaben lassen und
uns informieren über die Bedürfnisse unter den 11'000
Italienern innerhalb der 300'000 Bewohner.
Die "junge" Evangelische Italienergemeinde von
Pfäffikon ist Teil der in Italien in reichlicher
Anzahl existierenden Freikirchen , die unter dem Namen Brüdergemeinden
bekannt sind.
Theologische Anordnung
Als Freikirche verstehen wir uns als im geistlichen Sinn nicht
der politischen Autorität untergeordnet sondern Jesus
Christus: die einzige Autorität, die zu Gott führt
durch sein Wort, die Bibel. Das schliesst hingegen unsere
Unterordnung unter die Autorität, welche die Nation in
der wir leben regiert, nicht ausunabhängig vom
amtierenden politischen Regime, gemäss den biblischen
Hinweisen von Römer 13:1.
Wir glauben an das Wort Gottes, die Bibel. Wir glauben, wie
die Schrift sagt, an ihre totale Inspiration als Offenbarung
von Menschen geschrieben, die Gott erwählt hat, um der
verlorenen Welt seine Botschaft der Liebe mitzuteilen und
zur Unterweisung der Männer und Frauen, die ihn fürchten.
Wie glauben an die Fehlerlosigkeit der Bibel (absolutes Fehlen
von Fehlern) und demzufolge an die zweite Offenbarung von
Gott, die uns durch seinen Sohn gegeben ist, welcher durch
seine Fleischwerdung den Willen des Vaters ausgeführt
hat, und indem er die Sünde des Menschen auf sich genommen
hat, ist er an seiner Stelle gestorben; aber er ist auferstanden
als Sieger über den Tod und regiert zur Rechten des Vaters.
Wir glauben an den heiligen Geist, den versprochenen Tröster,
den Jesus Christus an seiner Stelle zurückgelassen hat
und der in jedermann Wohnung nimmt, welcher glaubt und überzeugt
die Welt in Bezug auf die Sünde, die Gerechtigkeit und
das Gericht.
Wir glauben ebenso an die Wiederkunft von Jesus Christus für
die Entrückung der weltweiten unsichtbaren Gemeinde,
welche sich zusammensetzt aus denen, die an sein stellvertretendes
Opfer geglaubt haben (sei es, dass sie schon gestorben sind
oder noch am leben sind) alle jene kennt nur Er.
Wir glauben an die wörtliche Erfüllung des tausendjährigen
Reiches, während dem Christus, nachdem er Satan und seine
Anhänger in Ketten gelegt hat, auf dieser Welt regieren
wird für diese Zeit des Friedens, der Gerechtigkeit und
der Gleichheit bis zur Erfüllung dieser Zeit, wenn nach
der Zerstörung des Teufels und des Todes neue Himmel
und neue Erde geschaffen wird, in welcher diejenigen welche
geglaubt haben für ewig in der Gegenwart Gottes leben
werden.
Zielsetzungen
Es ist nicht unser Ziel Ungläubige religiös werden
zu lassen, sondern wir möchten diejenigen zum Leben führen,
von denen die Bibel sagt, dass sie tot sind. Indem wir das
Gewicht speziell auf die Mission und die Evangelisation legen,
gebrauchen wir jedes uns zur Verfügung stehende Mittel,
und mit den Vorrechten, die wir haben indem wir in einer freien
Nation leben können, leben wir dem Auftrag von Jesus
nach: "Darum gehet hin und machet zu Jüngern
alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und
des Sohnes und des heiligen Geistes und lehret sie halten
alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei
euch alle Tage bis an der Welt Ende" (Mathäus
28:1920).
Wir sind überzeugt, dass die Mehrheit der Italiener extrem
religiös sind, sie aber Gott nicht kennen; dass sie oft
unüberwindbare Probleme haben und sie dazu keine Lösung
haben und dies genau, weil ihnen die Beziehung zu Gott fehlt.
Da wir sicher sind, dass Gott uns hierher gestellt hat als
Licht in der Finsternis, wollen wir unsere Aufgabe ihnen gegenüber
weiterführen, damit sie das wahre Licht, das jeden Menschen
erhellt, kennen lernen können. Dies wollen wir nicht
nur auf Pfäffikon beschränken, sondern das ganze
Zürcher Oberland einschliessen, indem wir unsere Zeit
und unsere Kenntnis von Gott zur Verfügung stellen. Unser
grösster Wunsch ist, dass viele ins Heimatland zurückkehren
können (so ist es auch schon geschehen) am Ende ihrer
Erwerbstätigkeit, bereichert vom Werk, das der Heilige
Geist in ihnen gewirkt hat durch das Eingreifen von Jesus
Christus, dem Retter: der Einzige, der in der Lage ist, wahren
Lebenssinn zu geben.
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